ÖKOSTROM & ERDGAS

Fragen und Antworten

Die wichtigsten Fragen rund um das Thema "Energiekrise" bzw. die aktuelle Energielage beantworten wir für Sie in unseren FAQs. 

Spezifische Fragen Erdgas – Versorgungssicherheit

icon/arrow-right Welche Auswirkungen hat der Ukraine-Krieg auf den Erdgasbezug in Deutschland?
Der Krieg in der Ukraine erschüttert uns alle. Der Konflikt hat auch Auswirkungen auf die Energieversorgung Europas. Die Bundesregierung trifft derzeit gemeinsam mit der Bundesnetzagentur und in Absprache mit anderen Regierungen Vorkehrungen, um die Gasversorgung abzusichern. Seit dem 23. Juni gilt die Alarmstufe des Notfallplans Gas der Bundesrepublik Deutschland. Diese Situation ist für uns ein weiterer Ansporn, den Bezug von fossilen Energiequellen zu ersetzen und den Ausbau von Erneuerbaren Energien weiter zu beschleunigen. Danke für Ihre Unterstützung dabei!
icon/arrow-right Was bedeutet die „Alarmstufe“?
Die Versorgung mit Gas ist zwar aktuell gewährleistet, allerdings können die Speicher nicht weiter im geplanten Umfang aufgefüllt werden. Die Lieferkürzungen aus Russland führen dazu, dass die ausgefallenen Erdgasmengen jetzt ersatzweise zu sehr hohen Preisen am Markt beschafft werden müssen. Die Alarmstufe sendet das klare Signal an alle Gasverbraucher, dass jetzt dringend Gas eingespart werden muss. Parallel arbeiten viele Stellen daran, die Versorgungssituation bis zum Ende der anstehenden Heizperiode möglichst gut abzusichern. Mit der Alarmstufe erhöhen sich die Informationspflichten der Gasnetzbetreiber an die Bundesnetzagentur: so behält die Politik gemeinsam mit Unternehmen der Energiewirtschaft die Lage genau im Auge. Sollte es zu einer schlechteren Versorgungslage, etwa durch einen völligen Lieferstopp der russischen Gaslieferungen kommen, kann die Bundesregierung die dritte Stufe des Notfallplans Gas ausrufen.
icon/arrow-right Wie ist die Versorgung mit Erdgas in Krisen bundesweit geregelt?
Es gibt ein europäisches Sicherungssystem, das in Deutschland über den „Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland“ greift. Dieser ermöglicht es den deutschen Behörden, in drei Krisenstufen tätig zu werden.
 

1.    Frühwarnstufe
2.    Alarmstufe
3.    Notfallstufe

Die Stufen bieten der Bundesregierung verschiedene Möglichkeiten, in die Gasversorgung einzugreifen. Das sind: Rückgriff auf Speicher, Bezug aus alternativen Lieferquellen, Wechsel auf andere Energieträger oder vertragliche Abschaltvereinbarungen mit der Industrie. Erst in der Notfallstufe übernimmt die Bundesnetzagentur das Heft des Handelns und kann Leistungsreduzierungen und Abschaltung industrieller Abnehmer anordnen. Ziel ist es dann Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und alle Privatkunden zu versorgen.

icon/arrow-right Wann tritt die Notfallstufe in Kraft?
Formal muss das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz die Notfallstufe ausrufen. Das kann notwendig werden, wenn eine Verschlechterung der Versorgungssituation eintritt. Eine Ursache könnte sein, dass die russischen Lieferungen vollständig ausfallen oder weiter eingeschränkt werden.
icon/arrow-right Was passiert, wenn die Notfallstufe in Kraft tritt?
In der Notfallstufe kann der Staat umfangreich in die Gasversorgung und -verteilung eingreifen. Das Ziel ist dann, die Belieferung geschützter Kunden zu gewährleisten – dazu zählen Privathaushalte, Krankenhäuser und soziale Einrichtungen. Die Bundesnetzagentur wird in dieser Stufe als Bundeslastverteiler tätig und übernimmt hoheitliche Pflichten. Dazu zählt auch die Anordnung zu Abschaltungen im Gasnetz. In diesem Fall kommen jene Abschaltreihenfolgen zum Tragen, die seit Eintreten der Frühwarnstufe nach Kriterien der Bundesnetzagentur festgelegt wurden. Das ist im Notfallplan Gas so geregelt: Industriebetriebe mit großem Gasbedarf müssen mit Inkrafttreten der Frühwarnstufe Einsparpotentiale benennen. Das kann der Umstieg auf andere Energieformen sein, die Reduzierung der Leistung einzelner Aggregate oder das Schließen ganzer Betriebsteile. Aufgabe des örtlichen Gasnetzbetreibers ist es, anhand von Kriterien der Bundesnetzagentur eine Abschaltreihenfolge festzulegen. 
icon/arrow-right Ist die Versorgung mit Erdgas durch die Stadtwerke Stuttgart gesichert?

Bei einer Gasmangellage ist der Gasnotfallplan maßgeblich. Ziel ist es, geschützte Abnehmer, wie Krankenhäuser, soziale Einrichtungen und alle Privatkunden zu jeder Zeit weiter sicher zu versorgen. Die Tatsache, dass aktuell kaum Gas zum Heizen benötigt wird, hilft uns immens. Da jedoch eine Verschlechterung der Gasversorgung nicht ausgeschlossen werden kann, stehen die Betreiberunternehmen der Gasnetze und Gasspeicher in engem Kontakt mit der Bundesnetzagentur. Falls die Notfallstufe des Notfallplans Gas ausgerufen wird, übernimmt die Behörde als Bundeslastverteiler das Heft des Handelns. (siehe vorherige Fragen) 

icon/arrow-right Ist die Stromversorgung durch die Stadtwerke Stuttgart gesichert?

Für die Stromerzeugung sind auch Gaskraftwerke im Einsatz. Der Anteil der Gasverstromung ist allerdings rückläufig. In Deutschland wird Strom je nach Wetterlage zu etwa 50 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewonnen. Das sind Wind, Sonne, Wasserkraft und Biogas. Mit dem EKBG = Ersatzkraftwerkebereithaltungsgesetz, das am 11. Juli in Kraft getreten ist, wurde die Grundlage dafür geschaffen, dass jetzt außerdem mehr Strom aus anderen fossilen Energieträgern erzeugt werden kann. Für die Stromproduktion können bei Gasmangel Kohle- und Ölkraftwerke wieder ans Netz gehen, die aufgrund ihrer schlechten CO2-Bilanz den Betrieb eingestellt hatten. So ist die Stromproduktion auch bei wenig Erdgas möglich.

Damit wir gut durch die Heizperiode kommen, ist Energiesparen jetzt das Gebot der Stunde. Tipps zum Energiesparen haben wir Ihnen auf unserer Website zusammengestellt. 

icon/arrow-right Von wem kann ich verlässliche Informationen erhalten über die aktuelle Versorgungslage?

Die Stadtwerke Stuttgart informieren transparent und verlässlich. Durch den Ukraine-Krieg verändert sich die Situation sehr dynamisch. Wer sich auf dem aktuellen Stand halten will, verfolgt aktuell seriöse Tagesmedien. Wichtigste Quelle sind Informationen der Bundesregierung und Bundesnetzagentur.

icon/arrow-right Woher stammt das Erdgas der Stadtwerke Stuttgart?

Wir beziehen unser Erdgas in einer Einkaufsgemeinschaft mit anderen Stadtwerken von europäischen Handelsplätzen. Eine Zuordnung zu konkreten Lieferanten können wir daher nicht gewährleisten. Der Herkunftsmix entspricht dem europäischen Durchschnittsmix. (siehe nächster Abschnitt)

icon/arrow-right Aus welchen Herkünften gibt es überhaupt Erdgas in Deutschland?

Ende April ist laut Bundeswirtschaftsministerium der Anteil von Erdgas aus Russland bereits auf 35 % gesunken. Ganz grob stammte bei Jahresbeginn das in Deutschland eingesetzte Erdgas in der Regel zu 55 % aus Russland, 30 % aus Norwegen, 12 % aus den Niederlanden; ca. 3 % aus deutscher Förderung. Seit dem Krieg in der Ukraine ist die Bundesregierung bestrebt, Importe aus Russland zu reduzieren.

icon/arrow-right Welche Gas-Alternativen gibt es überhaupt für die Wärmebereitstellung?

Kurzfristig gibt es leider keine: Wer mit Erdgas heizt, ist an die Heizungstechnik gebunden. Umso wichtiger ist es daher, den Gasverbrauch zu senken, wo immer es möglich ist. Tipps zum Energiesparen haben wir Ihnen auf unserer Website zusammengestellt. Aktuell versucht man, in Deutschland zusätzliche Kapazitäten für verflüssigtes Erdgas aufzubauen (Liquid Natural Gas, LNG). Dieses wird mit Schiffen u.a. aus den USA gebracht. In Europa gibt es rund 40 LNG-Terminals, die in ein europäisches Verbundnetz einspeisen. Darüber können Teile fehlender Erdgasmengen ergänzt werden – komplett ersetzen lassen sie sich nicht. Aktuell bemüht sich die Politik um die Errichtung des ersten LNG-Terminals in deutschen Häfen; die Inbetriebnahme der Terminals in Wilhelmshaven und Brunsbüttel ist bereits zum Jahreswechsel 2022/2023 geplant. Um den Bau zu beschleunigen, hat das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie eine vorzeitige Baugenehmigung erteilt.

icon/arrow-right Kann Erdgas durch Wasserstoff ersetzt werden?

Grüner Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende in Deutschland. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es aber noch keine flächendeckende Versorgung mit dem klimaneutralen Gas. In den nächsten Jahren sollen sowohl die Erzeugungskapazitäten als auch die Infrastruktur kräftig ausgebaut werden. Inwieweit sich etwa das bestehende Erdgasnetz für den Wasserstofftransport eignen würde, wird aktuell noch untersucht.

icon/arrow-right Ich möchte kein Erdgas aus Russland – können Sie das ermöglichen?

Darauf haben die Stadtwerke Stuttgart leider keinen Einfluss. Hier sind wir von unseren Vorlieferanten abhängig, die bewusst Energie aus unterschiedlichen Herkünften beziehen. Derzeit sind aber alle Kräfte darauf ausgerichtet, den Erdgasbezug stärker auf Lieferanten westlicher Partner auszurichten.

icon/arrow-right Was kann ich tun, um vom Erdgas loszukommen?

Das ist ein komplexes Anliegen: Erdöl und Erdgas sind als fossile Energien mit Blick auf die Anstrengungen im Klimaschutz Auslaufmodelle. Erdöl verursacht sogar deutlich mehr CO2-Emissionen als Erdgas. Für Gebäudeeigentümer gibt es folgende Optionen: Sinnvoll dämmen, damit moderne Heizungsalternativen auf Basis von erneuerbaren Energien effizient arbeiten wie zum Beispiel eine strombetriebene Wärmepumpe. Kurzfristig ist immer Solarthermie für Warmwasserbereitung möglich, an einigen Stellen auch der Anschluss an ein Nahwärmenetz. Solche betreiben die Stadtwerke Stuttgart unter anderem auf dem Olga-Areal und im Neckarpark.

icon/arrow-right Sind elektrisch betriebene Heizlüfter und Radiatoren eine sinnvolle Alternative?

Auf keinen Fall! Mit elektrischer Energie Wärme zu erzeugen ist – mit Ausnahme von Wärmepumpen – eine sehr ineffiziente Art des Heizens. Der Wirkungsgrad ist sehr gering: Die Menge an Energie, die das Gerät benötigt, steht in keinem Verhältnis zur tatsächlich erzeugten Wärme. Deshalb sind diese Zusatzheizungen, wie der Name schon sagt, nur für den temporären Gebrauch – beispielsweise bei einem kurzen Aufenthalt in einem unbeheizten (Keller-)raum – sinnvoll. Elektrische Zusatzheizungen sind bei Dauerbetrieb extrem kostspielig, die Geräte sind auch technisch nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt. Das Netz würde bei einer vielfachen Nutzung zwar nicht unbedingt in die Knie gehen – vielmehr würde der Schutzmechanismus der Hausanschlusssicherung greifen.

Allgemeine Fragen zu Energie-Preisen und Versorgungssicherheit

icon/arrow-right Warum steigen die Energiekosten seit Sommer 2021?
Schon im Sommer 2021 hat die Entwicklung eingesetzt: 
  • Sommer 2021: Die Nachfrage steigt schlagartig weltweit aufgrund der wirtschaftlichen Erholung nach den Corona-Lockdowns. 
  • Winter 2021/2022: Witterungsbedingt gibt es eine erhöhte Nachfrage nach Gas. Russland liefert nur die vertraglich vereinbarten Mindestmengen nach Deutschland. Das Gaspipeline-Projekt Nord Stream wird gestoppt.
  • 24. Februar: Russlands Angriff auf die Ukraine verunsichert die Beschaffungsmärkte weiter und treibt die Preise in die Höhe. 
  • 30. März: Gazprom kündigt an, nur noch Rubel zu akzeptieren – Habeck ruft Frühwarnstufe im Notfallplan Gas aus.
  • 14. Juni: Preissprung durch die Drosselung der Gasflüsse aus Russland. Nord Stream 1 bringt jetzt deutlich weniger Erdgas nach Deutschland. 
  • 23. Juni: Die zweite von insgesamt drei Eskalationsstufen im Notfallplan Gas ist in Kraft: Die Alarmstufe 
Weitere Gründe für die Preisentwicklung:
  • Auch die nationale CO2-Bepreisung auf fossile Brenn- und Treibstoffe im Gebäude- und Verkehrssektor trägt dazu bei.
  • Auch auf europäischer Ebene gibt es eine CO2-Bepreisung für Großverbraucher fossiler Energien – das trifft aktuell Gas- und Kohlekraftwerke der Stromerzeugung. Dieser Aspekt ist im Börsenpreis enthalten. 
  • Die Energienetze in Deutschland werden fit gemacht für die Energiewende. Diese Weiterentwicklung der Infrastruktur verursacht Kosten für die Netzbetreiber. Als Netznutzungsentgelte sind die Investitionen als Teil der Verbraucherpreise auf jeder Abrechnung sichtbar. 
     
icon/arrow-right Hängen denn Gas- und Strompreise tatsächlich zusammen?
Ja, so ist es! Der Zusammenhang von Strompreis und fossilen Energieträgern wie Kohle und Erdgas besteht. Beides wird benötigt, um die großen Kraftwerke zur Stromerzeugung zu betreiben.
Rund die Hälfte des Stroms in Deutschland stammt aus regenerativen Quellen wie Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse. Die andere Hälfte des Stroms stammt aus fossilen Ressourcen.
icon/arrow-right Welche Prognosen gibt es für den Strompreis? Soll nicht die EEG-Umlage wegfallen?

Eine Entspannung der Energiepreise ist aktuell nicht in Sicht. Günstiges Erdgas aus Russland hat unsere Preise lange Zeit geprägt. Der künftige Strompreis hängt von folgenden Faktoren ab:

a) Zum einen von der Verfügbarkeit von Erdgas und dessen Preis. Denn in Gaskraftwerken wird Erdgas zur Stromherstellung eingesetzt. Ist ausreichend Erdgas bei uns verfügbar, wirkt sich das auch vorteilhaft auf den Börsenpreis von Strom aus.

b) Mehr sonnige Tage und stetiger Wind würden das Angebot von Ökostrom an den Beschaffungsmärkten vergrößern. Das würde sich stabilisierend oder sogar senkend auf die Strompreise auswirken.

c) Entspannung würde auch die weitere Senkung der Steuer- und Abgabenlast auf Strom bringen: Die Bundesregierung hat, die EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 bereits auf 0 Cent abgesenkt und zum 1. Januar 2023 vollständig abgeschafft.

d) Je weniger Strom benötigt wird, desto stärker sinkt die Nachfrage, was wiederum auch Auswirkungen auf die Preisentwicklung haben kann.
 

icon/arrow-right Ist bei den Energiepreisen eine Entspannung in Sicht?
Alle Verbraucher müssen sich darauf einstellen, dass Energie in den kommenden Jahren grundsätzlich teurer wird. Energieversorger müssen zu den aktuellen Preiskonditionen für die kommenden Jahre Energie einkaufen. Das wird sich auch im nächsten und übernächsten Jahr auf alle Kundinnen und Kunden auswirken. 
Eine Verschnaufpause gibt es aktuell bei den Preisen für Strom: Zum 1. Juli 2022 entfällt die EEG-Umlage, die bislang ein fester Bestandteil des Strompreises ist. Dieser sinkt dadurch um 3,72 Cent je Kilowattstunde Netto. Diesen Vorteil werden wir unmittelbar an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben und sie so entlasten.
icon/arrow-right Es gibt ein neues Gesetz, dass Energieversorgern ermöglicht, hohe Preise am Gasmarkt direkt an Endkunden weiterzugeben (§24 EnSiG). Wann tritt das in Kraft und wer legt das fest?
Im Mai 2022 hat der Bundestag das Energiesicherungsgesetz (EnSiG) novelliert. Das Gesetz beinhaltet unter anderem im §24 ein Preisanpassungsrecht für Energieversorgungsunternehmen bei verminderten Gasimporten nach Deutschland. Damit die Regelung greift, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Wenn erstens mindestens die Alarmstufe im Notfallplan Gas gilt und zweitens die Bundesnetzagentur eine erhebliche Reduzierung der Gesamtgasimportmenge durch Bekanntmachung im Bundesanzeiger festgestellt hat, kommt das Gesetz zur Anwendung. In diesem Fall sind alle Energieversorgungsunternehmen gemäß §24 EnSiG dazu berechtigt, außerordentliche Anpassungen der Gaspreise vorzunehmen. Mit dieser Regelung wird sichergestellt, dass die Versorgungssicherheit nicht aufgrund zahlungsunfähiger Energieunternehmen gefährdet wird.
icon/arrow-right Welche staatlichen Hilfen gibt es für Bürgerinnen und Bürger / Privathaushalte?

Aufgrund der schon länger anhaltend hohen Energiekosten hat die Bundesregierung bis heute bereits zwei Entlastungspakete auf den Weg gebracht. 

Entlastungspaket I 

  • Absenkung der EEG-Umlage auf 0 Cent zum 1. Juli
  • Einmaliger Heizkostenzuschuss für Beziehende von Wohngeld, Azubis und Studierende mit Bafög-Bezug
  • Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrags um 200 Euro auf 1.200 Euro im Jahr (rückwirkend zum 1. Januar 2022)
  • Anhebung des Grundfreibetrags um 363 Euro auf 10.347 Euro (rückwirkend zum 1. Januar 2022)
  • Entfernungspauschale für Fernpendler sowie Mobilitätsprämie steigen auf 38 Cent je Kilometer (rückwirkend zum 1. Januar 2022)

Entlastungspaket II

  • Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe für drei Monate vom 1. Juni bis zum 31. August: für Benzin reduziert sich der Energiesteuersatz um 29,55 Cent/Liter, für Dieselkraftstoff um 14,04 Cent/Liter
  • Einmalige Energiepreispauschale von 300 Euro brutto für alle einkommenssteuerpflichtigen Erwerbstätigen
  • Kinderbonus als Einmalzahlung für Familien in Höhe von 100 Euro pro Kind
  • Einmalzahlung für Empfänger von Sozialleistungen in Höhe von 200 Euro
  • Einmalzahlung für Empfänger von Arbeitslosengeld 1 in Höhe von 100 Euro
  • 9-Euro-Ticket für den ÖPNV