Die Stuttgart Netze ein ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Stuttgart

Stuttgart Netze GmbH

Neues Team. Gewohnt sichere Versorgung.

Die Stuttgart Netze ist für die sichere Verteilung des Stroms in Stuttgart zuständig. Ihre 220 Mitarbeiter betreiben das 5.400 Kilometer lange Stromnetz der Mittel- und Niederspannung und halten Leitungen, Netzstationen und Umspannwerke auf dem neuesten technischen Stand. Außerdem erweitert und verstärkt die Stuttgart Netze das Netz, wenn zum Beispiel Ladestationen für Elektrofahrzeuge benötigt werden, Bürger Solaranlagen installieren oder neue Wohngebiete entstehen.

Des Weiteren kümmert sich die Stuttgart Netze im Auftrag der Landeshauptstadt um die Instandhaltung der öffentlichen Beleuchtung. Perspektivisch wird das Unternehmen auch den Betrieb des Gasnetzes in Stuttgart übernehmen. Höchste Priorität hat immer die Versorgungssicherheit.

Stuttgarter Strom- und Gasnetz in kommunaler Hand

Die Stuttgart Netze wurde im Zuge des Konzessionsvergabeverfahrens der Landeshauptstadt gegründet. Der Gemeinderat hatte sich im März 2014 für ein Kooperationsmodell beim Netzbetrieb von Strom und Gas ausgesprochen und dafür gesorgt, dass dieser wieder mehrheitlich in kommunale Hände übergeht. Die Stadtwerke Stuttgart halten mit 74,9 Prozent die Mehrheit an der Stuttgart Netze GmbH, 25,1 Prozent hält der Altkonzessionär Netze BW.

LG und OLG bestätigen Klage zum Strom-Hochspannungs- und Gas-Hochdrucknetz

Die Stuttgart Netze bemüht sich seit Ende 2015, die Herausgabe des Strom-Hochspannungs- und Gas-Hochdrucknetzes auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Stuttgart von der Altkonzessionärin Netze BW auf dem Rechtsweg durchzusetzen. Die Stuttgart Netze hat vor dem Landgericht Stuttgart in erster Instanz und vor dem Oberlandesgericht Stuttgart in zweiter Instanz Recht bekommen. Nachdem die Netze BW Berufung eingelegt hat, muss noch in letzter Instanz der Bundesgerichtshof entscheiden, ob die Netze BW die 217 Kilometer Stromleitungen und 270 Kilometer Gasrohre an die Stuttgart Netze abgeben muss. Die Pressemitteilung des Landgerichts Stuttgart vom 20. Dezember 2016 finden Sie hier als PDF (42,2 KB) und des Oberlandesgerichts Stuttgart vom 26.07.2018 hier als PDF (17,9 KB).