E-Roller-Sharing in Stuttgart immer mehr nachgefragt – Stadtwerke wertet Pilotprojekt stella-sharing aus

16.11.2017 -

Stuttgart – Das Pilotprojekt stella-sharing entwickelt sich zu einer vielversprechenden Säule der Stuttgarter Energie- und Mobilitätswende: Schon nach anderthalb Jahren Testphase haben sich über 5.800 Stuttgarter für das Elektroroller-Sharing-Angebot der Stadtwerke angemeldet. „Das sind fast doppelt so viele, als erwartet“, sagte der Technische Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart, Olaf Kieser, am Donnerstag (16. November) kurz vor Ende der zweiten Saison.

stella-sharing startete im August 2016 als erstes E-Roller-Sharing für die Landeshauptstadt zunächst mit 15 hellblauen E-Rollern. In der zweiten Saison vom 26. April bis 18. November 2017 werden die stella-sharing-Nutzer mehr als 171.000 Kilometer mit den 75 E-Rollern zurückgelegt haben, geladen mit 100 Prozent Ökostrom der Stadtwerke Stuttgart. Allein damit wurden in Stuttgart über 12.800 Kilogramm klimaschädliches CO2 eingespart. „Mit stella-sharing haben die Stuttgarter neben unseren Angeboten im Bereich Ökostrom, Photovoltaik und Wärme eine weitere Möglichkeit, ihren eigenen Beitrag für ein sauberes Stuttgart zu leisten“,  erläuterte Kieser.

Am 18. November endet nun die zweite Testphase von stella-sharing. Getestet wurden der technische Betrieb von – vorerst – 75 E-Rollern und das Sharingverhalten nach dem „Free Floating“-Prinzip in einem Gebiet von rund 48 Quadratkilometern. Laut der vorläufigen Auswertung sind stella-sharing-Nutzer im Durchschnitt 35 Jahre alt und nutzen am häufigsten mittwochs und donnerstags die E-Roller. Absoluter stella-Hotspot ist der Innenstadtbereich sowie Stuttgart-West und -Süd (70173, 70178, 70197). Innerhalb dieses Radius waren die meisten E-Roller unterwegs (62 Prozent der Fahrten). Der Innenstadtbereich war am häufigsten Start- und Zielort (26 Prozent), insbesondere freitags und samstags. Aber auch in den angeschlossenen Gebieten wie Stuttgart-Nord und -Ost, Degerloch, Feuerbach, Bad Cannstatt und Botnang wurden die E-Roller rege genutzt – als Start- und Endpunkt, aber auch für Fahrten innerhalb dieser Stadtbezirke.

In der Winterpause ab 18. November werden die Daten nun ausgewertet und auf deren Grundlage die nächste Saison geplant. „In den Wintermonaten stellen wir vor allem aus Sicherheitsgründen den Betrieb ein, da Zweiräder bei Kälte und Nässe schneller ins Rutschen kommen und somit das Unfallrisiko steigt“, erläutert Kieser. Voraussichtlich Mitte März 2018 startet die E-Roller-Flotte in die dritte Pilotphase.

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